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Coffee Guide: 6 Tipps für richtig guten Kaffee in Paderborn

Ein Beitrag von Jan in der Kategorie #Café Guides  vom 3. Januar 2018

Der Dom, seine eigene Kulinarik oder vielleicht das Dreihasenfenster mögen schon den ein oder anderen nach Paderborn gelockt haben. Doch genauso einzigartig ist die Cafélandschaft in der 150.000 Einwohnerstadt. Man kann zahlreiche gute Kaffeeröstereien besuchen und so richtig guten Kaffee genießen. Jan stellt dir hier seine Favoriten vor.

Lilou Conceptstore

Mitten im Paderborner Riemekeviertel findet ihr den Lilou Conceptstore. Getreu dem Motto „We love to make coffee for the city that loves to drink it!“ bekommt ihr hier ganz besondere Kaffees und Espressi serviert.

André, der kreative Kopf hinter Lilou, ist Paderborns Kaffee-Pionier. Ich kenne ihn schon eine gefühlte Ewigkeit, denn er war der Erste der „Specialty Coffee“ und eigene Röstungen an die Pader gebracht hat. Anfangs fand man die ihn mit dem selbstgebauten Kaffee-Rädern auf den Festen und Events in der Innenstadt, und seit August hat er nun auch endlich seinen eigenen Store in der Konrad-Martin-Straße.

Seine Kaffee- und Espresso-Röstungen hat André selbst entwickelt. Importiert werden die Bohnen der Fazenda Sertaozinho aus Brasilien, dem Estate Parchament in Indien, von der Finca Victoria Champila aus Guatemala und aus El Salvador über Intermerican Coffee. Geröstet werden diese dann im Trommelröster in Hamburg. Hierbei legen die Beiden großen Wert auf eine helle und schonende Röstung sowie auf die Frische der Bohnen. So entsteht ein sehr aromatischer Kaffee, der wenig Säure und Bitterstoffe enthält.

André bereitet mir heute den „Espresso 70/30“ in der La Marzocco Siebträgermaschine zu, Lilous klassische helle Espresso-Röstung. Sie besteht aus 50 % brasilianischer, 20 % guatemalischer Arabica und 30 % Robusta aus Indien. Diese Mischung macht einen sehr vollen, nicht zu starken, dafür aber sehr fruchtigen Espresso mit einer ordentlichen tiefbraunen Crema. Das Aroma der Kaffeekirsche kommt deutlich hervor, und trotzdem wird man von diesem Espresso garantiert nicht müde. Wer es etwas stärker mag, dem würde ich den Espresso „Rudolfo“ empfehlen. Dieser ist etwas dunkler als der 70/30, dabei trotzdem noch angenehm fruchtig. Die Espresso-Röstungen bereiten euch die Baristi als klassischen Espresso oder Flat White, natürlich mit Lattee-Art zu. Wer eher auf Filterkaffee steht, der wird mit den Röstungen „Brazil 100“ und „Omas Liebling“, die immer frisch an der Theke aufgegossen werden, voll auf seine Kosten kommen. Die Röstungen könnt ihr natürlich auch gleich mit nach Hause nehmen. Den Espresso (single) bekommt ihr für 2,00 €, und 250 g der Bohnen für ca. 8,00 €.

Seinen Concept Store hat André, typisch für die neue Paderborner Kaffee-Szene, selbst entworfen und gebaut.

Die La Marzocco steht natürlich zentral zwischen Küche und Store, und wird von freihängenden Glühbirnen beleuchtet. Euren Kaffee genießt ihr am langen, massiven Holztisch in der Mitte des Stores oder auf den Holzbänken rund um die großen Fenster. Wer möchte, kann im Store auch gerne bei Kaffee arbeiten, es gibt gratis WLAN. Im hinteren Bereich neben den vielen grünen Pflanzen, findet ihr verschiedene weitere Kaffeemaschinen und Zubereiter, denn der Store ist gleichzeitig auch eine Kaffee-Schule. André möchte seinen Kaffee nicht nur zubereiten und verkaufen, sondern den Paderbornern auch die Kaffeezubereitung und –Kultur näherbringen. Daher finden im Store regelmäßig Schulungen rund um die schwarze Bohne und ihre Zubereitung statt.

Einfach gemütlich

Beim Betreten weht euch direkt der Geist eines echten Third-Wave-Coffees entgegen.

Hier lässt es sich auch gut arbeiten
Latte Art
Schön eingerichtet
Das Lilou

Details:

Loser Coffee

Am Paderborner Rosentor findet ihr mit dem „Loser Coffee“ ein echtes Third-Wave-Café, in dem der Kaffee auch live geröstet und zubereitet wird.

Röster und Geschäftsführer Ralf Loser ist Skater und ein echter Kaffeeliebhaber. Kaffee ist für Ihn das wunderbarste Naturprodukt, weil es eine riesige Anzahl unterschiedlicher Aromen bietet. Zum ersten Mal kam er in Amsterdam mit gutem Kaffee in Berührung. In einem Urlaub in Berlin 2010, natürlich mit einer Tour durch die dortigen Röstereien, sprang der Funke dann endgültig über. Es folgten 4 Jahre Heimröstungen. Die Baristi erzählen euch gerne von den kleinen privaten Cuppings in der Franziskanergasse, in der Ralf früher seinen Skateshop hatte. Vor ungefähr zwei Jahren zog er weiter in den ehemaligen Teil einer Diskothek und eröffnete dort sein Café, den Skate Shop „Slider“ findet ihr im hinteren Bereich.

Heute röstet Ralf zusammen mit seiner Frau Silke den Kaffee sortenrein im Probat Trommelröster mitten im Café. Im Monat veredeln die beiden so ca. 400 kg Kaffee. Wer live dabei sein möchte, hat dazu Dienstag morgens die beste Chance. Die Bohnen bezieht er zum einen direkt vom Erzeuger aus Honduras, Kolumbien, El Salvador und Costa Rica, und zum anderen über die Kontore „List & Beisler“ und „Rehm & Co.“ aus Hamburg. Aus ihnen stellt Ralf die insgesamt 12 feinen Kaffee- und Espresso-Röstungen her. Die Filterkaffees sind alle „Single Origin“, damit die besonderen Noten des Kaffees aus den verschiedenen Regionen hervorkommen. Die Espressi bestehen aus einer Mischung von Arabica- und Robusta-Bohnen. Mehrere der Filterkaffees wurden bereits mit der Goldmedaille der deutschen Rösterguilde ausgezeichnet. Im Café sollen zukünftig auch kleine Cuppings, bei denen die Kaffees und Espressi vorgestellt werden, stattfinden.

Die fertigen Kaffees könnt ihr dann entweder im Café oder auf der Terrasse genießen, oder auch für zu Hause mitnehmen. Zur Auswahl stehen hier Filterkaffee aus der French Press, sowie Espresso, Flat White und weitere Milchkaffeevarianten vom den Baristi an der La Marzocco.

Ich teste heute zwei der Espressi. Zuerst Espresso Honduras, eine 80/20 Mischung von Arabica und Robusta Bohnen aus Honduras, eine eher dunkle Röstung. Er ist voll, äußert stark und kräftig, und verfügt über eine starke Crema. Geschmacklich geht er zunächst in Richtung Schokolade, und wird dann im Abgang sogar recht fruchtig. Weiter trinke ich den Bio-Espresso, eine eher mittlere Röstung die sich aus Arabica- aus Papua-Neuguinea und Indonesien sowie Robusta-Bohnen aus Uganda zusammensetzt. Dieser ist genau so hell, dass die Süße und das Aroma der Kaffeekirsche gut zum Vorschein kommen, und genau so dunkel, dass er angenehm stark und kräftig ist, geröstet. Er ist voll, hat leichte Säure und bietet geschmacklich sowohl süße Noten Richtung Kirsche, als auch dunkle Noten Richtung Schokolade.

Den Espresso gibt es bei Losers Coffee für 1,70 € die Tasse (Single), oder für ca. 7,00 € für 250 g ganze Bohnen. Kleiner Tipp: Wer öfters auf einen Kaffee vorbeischaut, bekommt die 10. Tasse aufs Haus.

Ein weiteres Thema, dass Ralf sehr am Herzen liegt ist die Nachhaltigkeit. So legt er Wert darauf, dass in den Kaffeetüten möglichst wenig Aluminium ist. Die To-Go-Becher und deren Deckel kompostierbar sind. Er röstet sogar mit Naturstrom und bietet 5 der 12 Kaffee- und Espressoröstungen in Bio-Qualität.

Noch ein kleiner Geheimtipp: Hin und wieder wandelt sich das Loser Coffee nachts zu einem kleinen Club. Der Slider wird dann zum Dancefloor und an der Theke gibt’s natürlich neben ausgewählten Bieren auch weiter Kaffeespezialitäten.

Loser Café

Details:

  • Adresse: Kilianstr. 2, 33098 Paderborn
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11:00 – 19:00 | Sa: 11:00 – 17:00
  • Webseite: http://loser-coffee.de | https://www.facebook.com/Losercoffee

Benslips Kaffee

Auch eine Reise ins Paderborner Umland, nach Salzkotten, lohnt sich, denn hier findet ihr die „Benslips Kaffeerösterei“. Eigentlich ist Benslips eine 300 Jahre alte Paderborner Bäckerei. Aus der Liebe zu Kaffee und Kuchen wurde in jüngerer Zeit mehr und so entschied man sich OWL’s erste Rösterei zu gründen.

Mit Steffen Benslips unterhalte ich mich heute über seine Liebe zur schwarzen Bohne. Für Steffen ist Kaffee Heimat. Er ist beruflich viel auf Reisen und freut sich daher bei der Ankunft zu Hause immer schon auf seinen ganz besonderen Kaffee.

Die Rösterei wurde ursprünglich von Steffens Vater gegründet. Nachdem dieser zunächst mit einer Rösterei zusammengearbeitet hat, baute er kurzerhand eine alte Fleischerei zur Rösterei um, um den Kaffee mit den gleichen hohen Qualitätsanforderungen herstellen zu können, die er auch an sein Brot stellt.

Der Kaffee wird direkt von den Bauern, genauer von Familie Estrella aus El Dorado San Martin in Peru, von Ludwig Cremer und Raja Shekar aus Kodagu in Indien, von Walter und Sergio Romero aus Corquin Copan in Honduras und von Familie Moya aus dem Naturschutzgebiet Amboró in Bolivien über den Hamburger Hafen importiert. Gelegentlich besuchen Steffen und sein Vater diese, um im direkten Kontakt mit den Erzeugern zu bleiben. Der Kaffee selbst ist durch IMO Bio-zertifiziert. Zur eigenen Qualitätskontrolle gehören auch immer auch Proberöstungen in Kleinstmengen. Weiter wird dann der Kaffee, von Röstmeister Herrn Leszek, im Probat Röster sortenrein geröstet und später zu 2 Kaffee- und einer Espressoröstung gemischt. Hinzu kommen weitere Sonderkaffees. Geröstet werden auf diese Weise ca. 1,5 Tonnen Rohkaffee im Monat, der dann in den eigenen Bäckereien zubereitet, und verkauft wird.

Die Espresso-Röstung „Espresso-Classico“ ist mein Favorit. Dies ist auch der Espresso, der mich bereits seit langer Zeit morgens weckt.

Er ist dunkel geröstet, und besteht zu 66 % Arabica aus Peru und 34 % Robusta aus Indien. Der Espresso ist voll und kräftig und geht geschmacklich in die Richtung dunkler Schokolade. Die Kaffee- und Espresso-Röstungen bekommt ihr in den Bäckereien von Familie Benslips in und um Paderborn. Den Espresso bekommt ihr für 4,90 € pro 250 g, oder genießt ihn für 1,60 € pro Tasse direkt in der Bäckerei. Hier wird er für euch in der Wega-Siebträgermaschine, entweder als Espresso oder Milchkaffeevariante, zubereitet. Ich empfehle, diesen direkt vor Ort zu trinken und beim Kuchen die Atmosphäre einer alten traditionsreichen Bäckerei zu genießen. Ein weiteres Highlight sind die Führungen durch die Rösterei in Salzkotten. Hier seid ihr live beim Rösten dabei und lernt alles, was ihr über Kaffee wissen müsst.

Westerntor Benslips

Die Rösterei – Details:

Westerntor Café – Details:

  • Adresse: Westernmauer 7, 33098 Paderborn
  • Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 06:30 – 19:00 | Sa.: 06:30 – 17:30 | Sa.: 08:00 – 17:30

Café Am Bogen – Details:

  • Adresse: Am Bogen 1, 33098 Paderborn
  • Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 07:00 – 18:30 | Sa.: 07:00 – 18:00 | Sa.: 09:00 – 18:00

Café Markt 5

Gelegen am Paderborner Marktplatz, gegenüber dem Dom, findet ihr das Café Markt 5, hier wird die Kaffeehauskultur gelebt.

Ich spreche heute Patrick, einen der drei Köpfe hinter dem Café. Mit seinem Unternehmen kommt er ursprünglich aus dem Bereich der Veranstaltungen und hat den Kaffee hier beim traditionellen Mitternachtskaffee zu schätzen und zu lieben gelernt. Aus dieser Liebe zum Kaffee wurde bald mehr und so entschlossen sich die drei auch ein Café zu betreiben. Heute nennt Patrick sich selbst einen echten Kaffeeliebhaber. Wert legt er zum einen auf hohe Qualität und sehr guten Geschmack, zum anderen aber auch auf die Lebenseinstellung und den Lebensstil der mit guten Kaffee einhergeht. Beides sieht man auch im Café Markt 5 sehr deutlich.

Serviert werden hier die Espresso Röstungen der Paderborner Lilou Coffee. Die Baristi bereiten sie euch in der La Marzocco als klassischen Espresso, als Americano, als Flat White oder weitere Milchkaffeevariante zu. Ich trinke den Espresso 70/30, eine Röstung aus 50 % brasilianischen und 20% Guatemalischen Arabica und 30% indischen Robusta Bohnen. Der Espresso ist vollmundig, angenehm stark und enthält nicht zu viel Säure. Der Geschmack ist äußerst fruchtig, mit leichten Schokoladennoten- eine gelungene Röstung.

Ihr genießt ihn in echter Kaffeehausatmosphäre an den Bistrotischen rund um die einzigartige Theke, an der die Kaffeespezialitäten vor euren Augen zubereitet werden, an den Tischen im hinteren Bereich, in der kleinen Galerie oder draußen vor dem Café bzw. in dem im Innenhof gelegenen Garten.

Den Espresso 70/30 gibt es für 2,00 € (Single) die Tasse, und für 7,50 € pro 250 g. Zum Kaffee gibt es natürlich auch den hauseigenen Kuchen. Aber damit nicht genug – denn abends wird das Markt 5 zur Bar. Hier zeigt sich auch der Ursprung von Patrick und Bargusto. Serviert werden ausgewählte Weine, Gins, Rums – und natürlich auch der klassische Mitternachtskaffee.

Details:

Markt 5 in Paderborn

The Coffee Store

Mit dem Coffee Store findet ihr im Herzen von Paderborn einen Ort, an dem sich alles um den Kaffee als solchen dreht.

Heute spreche ich mit Benno, dem Leiter des Coffee Stores am Neuen Platz. Hierbei handelt es sich um eine kleine Kette mit wenigen Läden, die den Kaffee in den Mittelpunkt stellt und die sich die absolute Qualität dessen auf die Fahne geschrieben hat.

Ihre Geschichte geht 7 Jahre zurück. Die Gründer des Coffee Stores waren damals auf der Suche nach Rohkaffee in überdurchschnittlicher Qualität, konnten diesen aber im Markt nicht finden. Durch den Kontakt zur Familie Dutra aus Brasilien bekamen sie dann die Möglichkeit, besondere Kaffeesorten in hoher Qualität direkt zu importieren. Anfangs gab es im Coffee Store daher auch nur Kaffee von der Fazendas Dutra. Später kamen die Palthope Estate und die Badra Estate aus Indien und die Finca Hamburgo aus Mexico hinzu, von denen der Coffee Store den Kaffee ebenfalls per „Direct Trade“ bekommt. Der Kaffee selbst wird separat pro Parzelle geerntet, so ergeben sich je nach Ort, Kaffee-Sorte und Jahreszeit immer Unterschiede, die man auch in der Tasse schmeckt.

Weiter könnt ihr auch besondere Ernten, wie die Primera Receipa, also die erste Ernte der Kaffeepflanze nach dem Schnitt oder Spätlesen probieren. Durch den direkten Kontakt zum Bauern ergeben sich auch weitere Möglichkeiten in der Aufbeitung. So gibt es Kaffee aus Mexiko, der dort traditionell als Fully Washed verarbeitet wird, auch in der ungewaschenen Verarbeitung, die sehr viel fruchtiger schmeckt. Der Coffee Store experimentiert auch mit neuen Verarbeitungen, wie der Jogurtfermentation, um weitere Noten im Kaffee hervor zu heben. Eine weitere Besonderheit, die ich persönlich sehr empfehlen kann, sind die in Rotwein oder Rum gelagerten Kaffees.

Die Kaffeebohnen werden ausschließlich direkt vor Ort im Laden, im 2 kg Röster, geröstet, um eine optimale Qualität und Frische der Kaffee- und Espressoröstungen zu gewährleisten. Sie sind jeweils Sorten- und Parzellenrein.

Sehr empfehlen kann ich auch das Nitro Cold Brew, hier wird Cold Brew mit einer Zapfanlage abgefüllt.

Euer Espresso wird dann weiter in der Reneka Siebträgermaschine und euer Filterkaffee mit dem eigenentwickelten Glasfilter, zubereitet. Hinzu kommen natürlich weitere Milchkaffeevarianten, wie der Flat White mit Latte Art oder der Galao, ein portugiesischer Milchkaffee, bei dem der Espresso mit der Milch aufgeschäumt wird. Sehr empfehlen kann ich auch das Nitro Cold Brew, hier wird Cold Brew mit einer Zapfanlage abgefüllt.

Ich probiere heute zunächst den Grota da Pedra, ein etwas heller gerösteter Espresso. Er ist voll, angenehm stark und sehr fruchtig. Der Galao ist dem typischen Flat White sehr ähnlich, geht aber durch das gleichzeitige Aufschäumen von Espresso und Milch geschmacklich mehr Richtung Karamell. Den Pacha habe ich als Filterkaffee probiert, ein Kaffee hergestellt aus ungewaschenen Bohnen. Dieser ist für einen Filterkaffee sehr voll und ausgesprochen süß. Grundstoff für das Nitro Cold Brew ist eine Canephora Bohne, die von Natur aus schon recht malzig ist. Diese Note kommt durch das Zapfen mit Stickstoff noch einmal besonders hervor.

Natürlich könnt Ihr den Kaffee nicht nur im Store genießen, sondern auch als Bohnen für zu Hause mitnehmen. Diese kosten, je nach Parzelle, ca. 8,50 € / 250 g. Den Espresso bekommt Ihr für 1,90 €, den Galao für 3,00 € die Tasse und das Nitro Cold Brew für 3,20 € pro Glas.

Der Coffee Store besticht zunächst durch die sehr hohen Wände und die bodentiefen Fenster. Zentral im Laden findet ihr zunächst die Säcke mit Rohkaffee, der dann in den Röstern im rechten Bereich geröstet wird. Der Kaffee wird dann weiter für euch an der Theke zubereitet. Ihr genießt ihn, wahlweise an den hohen Tischen im vorderen Bereich, am großen Tisch im mittleren Bereich oder auf den Bänken und Sesseln im hinteren Bereich. Eine weitere Besonderheit sind die Möbel selbst, denn diese sind aus dem Holz der Kaffeepflanzen aus der Badra Estates in Indien gefertigt. Weiter gibt es im Store noch Kaffee- und Espresso-Seminare, mit anschließendem Cupping.

Paderborn Coffee Store

Details: 

Tribeca Coffee

Nur wenige Meter vom Westerntorbrunnen findet ihr Tribeca Coffee – ganz wie im hippen New Yorker Szeneviertel genießt ihr hier die urbane Kaffeekultur.

Wie in Manhattans ehemaligen Arbeiterbezirk, findet ihr hier einen sehr entspannten und kultigen Ort. Die Optik des Cafés besticht durch viel Holz, frei hängende Glühbirnen, liebevolle Details, DIY und eine offene Wand, sowie Fotos vom Tribeca Fimlfestival.

Der Name Tribeca steht aber auch für das Motto des Cafés – Trink Besseren Kaffee!

Ich habe mich heute mit André, dem Kopf hinter Tribeca zum Kaffee verabredet. Er selbst sieht sich als Aussteiger und hat damit quasi den Stress der Arbeit gegen den weitaus positiveren Stress im eigenen Café eingetauscht. Genau das ist auch sein Antrieb, denn er macht hier, so wie es sich für ein Szene-Café gehört, alles selbst und ist immer unter Strom. Zuletzt hat er den Laden durch einen zweiten Raum im hinteren Bereich erweitert, in dem Ihr auf Möbel aus alten Palletten sitzen könnt. Andrés Anspruch ist dabei, im Tribeca Coffee eine angenehme und entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sich Junge und Kreative gern zur Arbeit oder privat zum Kaffee treffen. Dadurch möchte er auch das Tribeca Lebensgefühl nach Paderborn bringen.

Als Kaffee bekommt ihr „Hausbrandt“ aus Triest, eine Mischung aus 80 % Arabica und 20 % Robusta, aus Ethiopien und Kenia – Andrés persönlicher Favorit nach langer Suche. Dieser wird in einer „La Cimbali“ Siebträgermaschine zu Espresso oder Milchkaffeevariante veredelt, oder als Americano zubereitet. Der Espresso ist vollmundig und kräftig, bietet Noten von Nuss und Schokolade. Ihn bekommt Ihr für 2,00 € (Single) oder 2,70 € (Double).

Darüber hinaus bietet das Tribeca Coffee auch noch weitere eigene Kreationen, wie hausgemachte Limonaden, Smoothies, Chai-Espresso und Kuchenvariationen, die ständig weiterentwickelt werden.

All das genießt ihr je nach Geschmack an der Bar im Schaufenster, an den Tischen im vorderen Bereich, an den Palletten-Möbeln im hinteren Bereich oder auch gerne draußen auf der Terrasse. Sofern ihr gern im Café arbeitet, bietet euch das Tribeca Coffee auch gratis WIFI, Steckdosen für den Laptop und frühe Öffnungszeiten.

Details:

Richtig guten Espresso für Zuhause

  • Espresso Grano Gayo

    Espresso Grano Gayo

    Sehr kräftig mit Aromen von braunem Zucker und Nüssen | dunkle Espressoröstung | 100% Arabica-Blend aus vier Ländern
    ab 12,90 €
  • Espresso Sidamo

    Espresso Sidamo

    Fruchtig-kräftiger Geschmack | schonende Espressoröstung | 100% Arabica aus Äthiopien | sonnengetrocknet
    ab 10,90 €

Jan

Jan studiert in Paderborn nicht Wirtschaftsingenieurwesen, sondern auch die stadteigene Cafészene. Seine Hobbies berühren alle Sinne: So legt er hin und wieder in Bielefelder Clubs auf oder lässt sich den Wind um die Nase wehen, wenn er auf alten Rennrädern unterwegs ist.

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